SINNERSCHRADER WÄCHST IN DEN ERSTEN NEUN MONATEN DES GESCHÄFTSJAHRES 2018/2019 UM 5 PROZENT / EBITA UM 50 PROZENT VERBESSERT / GESCHÄFTSENTWICKLUNG BLEIBT INSGESAMT ABER HINTER DEN ERWARTUNGEN ZURÜCK

17.07.2019, 8:00

SinnerSchrader hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018/2019 (1. September 2018 bis 31. Mai 2019) Umsatzerlöse in Höhe von 49,3 Mio. Euro erzielt. Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres bedeutet dies einen Anstieg um 2,3 Mio. Euro oder knapp 5 Prozent.

Dabei erwirtschaftete SinnerSchrader 3,0 Mio. Euro Umsatz mit Kunden, die in den zurückliegenden zwölf Monaten hinzugewonnen wurden. Das Geschäft mit Bestandskunden, also Kunden, für die SinnerSchrader bereits seit mehr als einem Jahr tätig ist, ging dagegen um 0,7 Mio. Euro zurück. Das Geschäftsvolumen aus der Zusammenarbeit mit Accenture hat sich im neunmonatigen Berichtszeitraum nahezu verdreifacht.

Das operative Ergebnis (EBITA) belief sich in den ersten neun Monaten 2018/2019 auf gut 4,2 Mio. Euro. Der Vorjahreswert von 2,8 Mio. Euro wurde damit um rd. 50 Prozent übertroffen. Das Vorjahres-EBITA war noch durch Transaktionskosten aus dem Zusammenschluss mit Accenture im Umfang von 1,7 Mio. Euro belastet. In der aktuellen Berichtsperiode sind hingegen keine nennenswerten vergleichbaren Kosten entstanden. Die operative Marge lag im Berichtszeitraum bei 8,5 Prozent gegenüber 6,0 Prozent im Vorjahr.

Das Konzernergebnis folgte der Entwicklung des operativen Ergebnisses und hat sich in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Mio. Euro oder rd. 53 Prozent auf 2,9 Mio. Euro verbessert. Je Aktie steigerte sich das Ergebnis von 0,16 Euro im Vorjahr auf 0,25 Euro im Berichtszeitraum.

Die Geschäftsdynamik hat sich im dritten Quartal 2018/2019 entgegen den Erwartungen allerdings spürbar verschlechtert. Mit 15,8 Mio. Euro lag der Umsatz des dritten Berichtsquartals um 0,7 Mio. Euro oder gut 4 Prozent sowohl unter dem Wert des vorangegangenen zweiten Geschäftsquartals 2018/2019 als auch unter dem Wert des Vorjahresvergleichsquartals. In diesem Rückgang hat sich nicht zuletzt die Investitionszurückhaltung aufgrund der hinter den Erwartungen zurückbleibenden Entwicklung der deutschen Konjunktur ausgewirkt. Verstärkt wurde der Effekt durch die spezifischen Herausforderungen, denen sich die deutsche Automobilindustrie, mit der SinnerSchrader mehr als 50 Prozent seiner Umsätze erzielt, gegenübersieht.

Da SinnerSchrader auch für das vierte Quartal 2018/2019 eine gedämpfte Umsatzdynamik erwartet, wird das Prognoseziel für das gesamte Geschäftsjahr 2018/2019 nicht mehr erreicht werden können. SinnerSchrader geht dennoch davon aus, den Umsatz gegenüber dem Vorjahr leicht sowie EBITA und Konzernergebnis deutlich verbessern zu können.

Am 31. Mai 2019 verfügte SinnerSchrader über liquide Mittel in Höhe von knapp 5,9 Mio. Euro. Am selben Stichtag des Vorjahres umfasste die Liquiditätsreserve 2,9 Mio. Euro. Am letzten Tag der ersten neun Monate 2018/2019 waren 619 Mitarbeiter in der SinnerSchrader-Gruppe beschäftigt, 8 weniger als am entsprechenden Stichtag des Vorjahres.

ÜBER SINNERSCHRADER
SinnerSchrader gehört zu den führenden Digitalagenturen Europas mit dem Fokus auf Design und Entwicklung von digitalen Produkten und Services. Rund 600 Mitarbeiter arbeiten an der digitalen Transformation für Unternehmen wie Allianz, Audi, comdirect bank, ERGO, Telefónica, Unitymedia und VW. SinnerSchrader wurde 1996 gegründet, ist seit 1999 börsennotiert und hat Büros in Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, München und Prag. Seit April 2017 ist SinnerSchrader Teil von Accenture Interactive.
http://sinnerschrader.com