SINNERSCHRADER SCHLIESST GESCHÄFTSJAHR 2016/2017 MIT EINEM GUTEN VIERTEN QUARTAL AB / VORLÄUFIGE ZAHLEN FÜR DAS GESAMTJAHR LEICHT ÜBER DER PROGNOSE / VERÖFFENTLICHUNG DER ENDGÜLTIGEN ZAHLEN VORAUSSICHTLICH AM 20. OKTOBER 2017

15.09.2017, 8:24

SinnerSchrader hat das Geschäftsjahr 2016/2017 vom 1. September 2016 bis zum 31. August 2017 mit einem guten vierten Quartal abgeschlossen. Auf Basis vorläufiger, noch ungeprüfter Zahlen lag der Quartalsumsatz bei gut 14,6 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um fast 13 Prozent. Alle drei Geschäftssegmente trugen mit guten Steigerungsraten zum Wachstum der Gruppe bei. Besonders erfreulich war die Entwicklung im Mobile-Geschäft im Segment Interactive Marketing und im Content-Marketing-Geschäft des Segments Interactive Media.

Das operative Ergebnis (EBITA) vor direkten Kosten, die SinnerSchrader im Zusammenhang mit dem Abschluss und der Durchführung der am 20. Februar 2017 mit Accenture geschlossenen Zusammenschlussvereinbarung entstanden sind, erreichte im vierten Quartal 2016/2017 ca. 2,2 Mio. Euro und lag so rund 12 Prozent über dem Vorjahres-EBITA. 

Die vorläufigen operativen Geschäftszahlen fallen für das Gesamtjahr 2016/2017 damit leicht besser aus als prognostiziert. Der Jahresumsatz summierte sich auf einen Wert zwischen 56,6 Mio. Euro und 56,7 Mio. Euro. Das Geschäftsvolumen der SinnerSchrader-Gruppe wuchs entsprechend im Geschäftsjahr um mehr als 10,5 Prozent. Die ursprüngliche Prognose aus dem November 2016 war von einem Wachstum um ca. 10 Prozent auf einen Jahresumsatz über 56 Mio. Euro ausgegangen.

Für das operative Ergebnis vor Belastungen aus der Zusammenschlussvereinbarung zeigen die vorläufigen Abschlusszahlen für das Gesamtjahr einen Wert zwischen 6,2 Mio. Euro und 6,3 Mio. Euro. Prognostiziert war ein EBITA zwischen 5,8 Mio. Euro und 5,9 Mio. Euro. Auch das Jahresergebnis dürfte vor Zusammenschlusskosten die Mindestzielsetzung von 4 Mio. Euro bzw. 0,35 Euro je Aktie erreicht bzw. leicht übertroffen haben.

Aus dem Abschluss und der Durchführung der Zusammenschlussvereinbarung mit Accenture rechnet SinnerSchrader auf der vorläufigen Zahlenbasis für das zurückliegende Geschäftsjahr 2016/2017 mit Kostenbelastungen in der Größenordnung von 2,8 Mio. Euro. Davon entfiel ein Großteil auf mitarbeiterbezogene Aufwendungen, nicht zuletzt für Ausgleichszahlungen im Rahmen der Aufhebung der Mitarbeiteroptionen. Ein Anteil dieser Kosten in Höhe von ca. 2,4 Mio. Euro ist im vierten Geschäftsquartal entstanden. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2016/2017 wird mithin voraussichtlich ein EBITA zwischen 3,4 Mio. Euro und 3,5 Mio. Euro ausweisen.

SinnerSchrader wird auf Basis der vorläufigen Zahlen in den Konzernabschluss von Accenture einbezogen. Die endgültigen, geprüften Zahlen des Konzernabschlusses und des Einzelabschlusses der SinnerSchrader AG für das Geschäftsjahr 2016/2017 wird SinnerSchrader zusammen mit einer Prognose für das Geschäftsjahr 2017/2018 und einem Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung voraussichtlich am 20. Oktober 2017 bekannt geben.

Über SinnerSchrader
SinnerSchrader gehört zu den führenden Digitalagenturen Europas mit dem Fokus auf Design und Entwicklung von digitalen Produkten und Services. Mehr als 500 Mitarbeiter arbeiten an der digitalen Transformation für Unternehmen wie Allianz, Audi, comdirect bank, ERGO, Telefónica, TUI, Unitymedia und VW. SinnerSchrader wurde 1996 gegründet, ist seit 1999 börsennotiert und hat Büros in Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, München und Prag. Seit April 2017 ist SinnerSchrader Teil von Accenture Interactive.
http://sinnerschrader.com